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  • Die Hilfsangebote vieler sozialer Institutionen sind für Jugendliche aufgrund ihrer Zugangskriterien oft schwer zu nutzen. Zudem erfordern gesellschaftliche Veränderungen wie z.B. veränderte Familien- und Versorgungsstrukturen oder Wertewandel niedrigschwellige Angebote.

    Dies bedeutet ein schnelles, unbürokratisches und kostenloses Zugreifen auf Beratungs- und Betreuungsangebote. Die Besonderheit von Mobiler Jugendarbeit ist die niedrigschwellige und aufsuchende Beziehungs- und Beratungsarbeit in der Lebenswelt der Jugendlichen. Die SozialarbeiterInnen sind UniversalansprechpartnerInnen, BegleiterInnen in Notlagen und Krisensituationen als auch InteressensvertreterInnen zu gleich.

    Die Mobile Jugendarbeit Krems wurde im Jahr 2003 gestartet. Langwierige Aufbauarbeiten, die Suche nach einer geeigneten Anlaufstelle sowie mehrmalige MitarbeiterInnen- und LeiterInnenwechsel erschwerten den Start des Projektes. Seit dem Jahr 2008 ist das Team der Mobilen Jugendarbeit - SeeYou stabil. Wir arbeiten je nach Bedarf in den verschiedenen Stadteilen von Krems und passen die Angebote kontinuierlich an die unterschiedlichen Zielgruppen an.

    LEISTUNG

    Im Mittelpunkt der Arbeit steht Ressourcenorientierung statt Defizitverwaltung. So sind Lebensweltorientierung und Gemeinwesenorientierung zentrale Ansätze der Mobilen Jugendarbeit. Dieses Konzept stellt seit 2000 einen wesentlichen Teil der suchtpräventiven Maßnahmen in NÖ dar, wobei die sekundärpräventiven Aspekte nicht allein auf den Bereich Sucht abzielen, sondern Gewalt, Suizidalität und Kriminalität ebenfalls im Mittelpunkt stehen.

    Arbeitsprinzipien

    Die Arbeit der Mobilen Jugendarbeit SeeYou orientiert sich an folgenden Prinzipien:

    Freiwilligkeit und Anonymität um einen schnellen unbürokratischen Zugang zu ermöglichen
    Verschwiegenheit als Basis für Vertrauensaufbau und zum Schutz der Jugendlichen
    Transparenz zur Offenlegung der Grundhaltungen von Mobiler Jugendarbeit
    Parteilichkeit – Vertretung von Interessen und Bedürfnisse der Jugendlichen
    Akzeptanz als Basis für eine gelingende wertschätzende Beziehungsarbeit
    Partizipation zur Förderung eigenverantwortlichen Handelns
    Überparteilichkeit - Verwehrung gegen politische Instrumentalisierung

    Angebote

    1) Die Mobile Jugendarbeit ist professionelle/r AnsprechpartnerIn für Jugendliche ab 12 Jahren im öffentlichen Raum und in allen Lebenslagen:

    Kontinuierliche Beziehungsarbeit und Freizeitgestaltung in der Lebenswelt der Jugendlichen

    "Outreach“ bzw. Streetwork ist der Hauptbereich der mobilen Jugendarbeit. Die SozialarbeiterInnen sind dabei Gast in der Lebenswelt der Jugendlichen. Vorrangiges Ziel ist der Aufbau und die Pflege von vertrauensvollen professionellen Beziehungen zu den jungen Menschen. In Parks, Freizeitanlagen, Bahnhof, Einkaufszentren etc. bieten wir gemeinsame Aktivitäten wie z.B. sportliche oder kreative Angebote sowie themenbezogene Gruppen- oder Einzelgespräche an. Die Mobilen JugendarbeiterInnen benötigen dabei ein hohes Maß an Flexibilität um bedarfsgerecht passende Angebote setzen zu können.

    Einzelfallarbeit - Beratung, Vermittlung, Begleitung, Krisenintervention

    Das Aufbauen und Halten einer vertrauensvollen Beziehung zwischen den Mobilen JugendarbeiterInnen und den Jugendlichen ist die Basis für eine gelingende Einzelfallarbeit. Dadurch ist es Jugendlichen möglich sich auch in schwierigen Situationen den Mobilen JugendarbeiterInnen anzuvertrauen. Lebenswelt- und Ressourcenorientierung stehen im Zentrum der Arbeit mit den jungen Menschen: die Jugendlichen werden als ExpertInnen ihrer Lebenswelt anerkannt, ihrer Werte und Lebensstile werden respektvoll akzeptiert. Diese Grundhaltung ermöglicht den Jugendlichen Problemlösungsstrategien durch eigene Ressourcen zu entwickeln. So werden die Jugendlichen nachhaltig in ihrer Autonomie und Hilfe zur Selbsthilfe gefördert anstatt Symptombehandlung zu forcieren.

    Geschlechtssensible Angebote

    Mädchen und Burschen werden in geschütztem Rahmen mit spezifischen Angeboten in ihrer Entwicklung gefördert und unterstützt. Die Förderung von Chancengleichheit, das Erkennen und Reflektieren geschlechtlicher und sexueller Identität oder die Erweiterung von Handlungskompetenzen über die festgeschriebenen Geschlechterrollen hinaus etc. stellen dabei wesentliche Arbeitsinhalte dar.

    Förderung von Diversität

    Die Mobilen JugendarbeiterInnen fördern durch Schaffung von konfliktfreien Räumen, Abbau von Vorurteilen oder Ermöglichung von angstfreier Begegnung ein positives Mit- und Nebeneinander von Jugendlichen unterschiedlicher Kultur- und Szenenzugehörigkeit.

    Projekte

    Freizeitpädagogische Angebote, Action-Days und Action-Camps, Präventionsprojekte, Exkursionen, Schaffung von Jugendfreiräumen; Fordern und Fördern von Jugendlichen hinsichtlich Durchhaltevermögen, Einhaltung von Strukturen, Verbindlichkeiten und Vereinbarungen. So werden maßgebliche Bestandteile der Beziehungsintensivierung ermöglicht.

     

    2.) Die Mobile Jugendarbeit ist auch professionelle/r AnsprechpartnerIn für die indirekte Zielgruppe

    (AnrainerInnen, Angehörige, LehrerInnen, Politik, Polizei, Soziale Institutionen, Behörden, Medien,...)

    Gemeinwesenorientierte Arbeit

    zur Verbesserung der Lebenssituation von Jugendlichen: z.B. Schaffung von Netzwerken für Jugendliche; Schaffung, Erhaltung und Gestaltung von Freiräumen; Ermöglichung von Partizipation

    Netzwerkarbeit

    Zur besseren Erschließung von vorhandenen Hilfssystemen für Jugendliche, bei anlassbezogener Fallarbeit, zur Koordinations- bzw. Schnittstellenfunktion, Beratung von MultiplikatorInnen oder politischen EntscheidungsträgerInnen, Konfliktmoderation

    Lobbying und Öffentlichkeitsarbeit

    z.B. Sensibilisierungsarbeit und Bewusstseinsbildung, Sprachrohr für Jugendliche, Förderung einer konstruktiven Kommunikationsstruktur sowie eines positiven Miteinanders

    Zielgruppe

    Direkte Zielgruppe der Mobilen Jugendarbeit sind Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 12 und 23 Jahren im öffentlichen Raum, welche bestehende Unterstützungs- und Beratungsangebote nicht annehmen oder von diesen nicht erreicht werden. Auf diese geht die Mobile Jugendarbeit aktiv zu.

    Um die Lebenssituation der direkten Zielgruppe nachhaltig zu verbessern, wenden wir uns auch an Personen und Institutionen, welche auf die Lebenswelt der Jugendlichen Einfluss nehmen. Zu dieser indirekten Zielgruppe zählen unter anderem:

    • Politisch Verantwortliche
    • Soziale Institutionen
    • AnrainerInnen
    • Eltern und Angehörige
    • Jugendorganisationen (Vereine, Verbände)
    • Schulen
    • Exekutive
    • Medien

    Die Mobile Jugendarbeit SeeYou verfolgt primär folgende Ziele

    • Stabilisierung und Verbesserung individueller Lebenssituationen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen, mit Schwerpunkt auf benachteiligte Lebenssituationen
    • Vermeidung bzw. Reduzierung sozialer Benachteiligung und Ausgrenzung von Jugendlichen und jungen Erwachsenen
    • Verbesserung der Lebensweltbedingungen und Erschließung gesellschaftlicher Ressourcen
    • Schaffung regionaler Strukturen für aufsuchende Beziehungs- und Beratungsangebote

    FördergeberInnen

     Verein Impulse Mobile Jugendarbeit FördergeberInnenlogos

    Stadt Krems www.krems.gv.at

    Land Niederösterreich www.noe.gv.at

    Jugendreferat NÖ Landesregierung www.jugend-ok.at

    Come On kulturvernetzung NÖ www.come-on.at

    dm www.dm-drogeriemarkt.at

     

    Team

    Dieter Pechatschek

    Dipl. Sozialpädagoge

     Teammitglied See You Dieter Pechatschek
    seit 2005 beim Verein Impulse Krems

    Hauptaufgaben Fachliche Leitung mobile Jugendarbeit See You,Erlebnispädagogische Angebote und geschlechtssensible Jugendarbeit

    Tätigkeiten davor Betreuung mehrfach schwerstbehinderter Erwachsener, Waldkindergarten, selbstständiger Trainer, Coach, Eventagentur, Hochseilgartenbau, Fachliche Leitung Jugendzentrum Pulverturm

    Zusatzqualifikationen Dipl. Oudoortrainer für High- und Low Elements (E3L), Übungsleiter Sportklettern

     

    Christina Schweiger

    Mag.(FH) f. sozialwissenschaftliche Berufe

    Christina Teammitglied SeeYou
    seit März 2012 beim Verein Impulse Krems

    Hauptaufgaben Streetwork, Projektarbeit, Leitung des Mädchenprojekts „Girls Only“

    Tätigkeiten davor mobile Jugendarbeit in St. Pölten, Einsatzleitung und Organisation Checkpoint mobiles Jugendservice

    Zusatzqualifikation Mitarbeiterin bei Checkpoint - Mobiles Jugendservice, Basislehrgang Palliative Care, Kräuterpädagogik




    Yvonne Zwirchmayr

    Bachelor of Arts in Social Science

    Teammitglied SeeYou Yvonne
    seit Februar 2015 beim Verein Impulse Krems

    Hauptaufgaben Streetwork, Team Girls Only, virtuelle Welten

    Tätigkeiten davor und nebenbei Softwaretesterin, ehrenamtliche Sachwalterin, Studierendenvertretung, selbständig als Therpiehundetherapeutin

    Zusatzqualifikation Ausbildung zur Therapiehundeführerin, Mediation, technisches Know How

     

    Alice Grubich

    Mag. (FH) für sozialwissenschaftliche Berufe

    Alice Teammitglied von SeeYou
    seit November 2015 beim Verein Impulse Krems

    Hauptaufgaben Streetwork, Lager-  & Bürologistik

    Tätigkeiten davor Jugendintensivbegleitung, Behindertenbetreuung Caritas Wohnhaus, Jugendzentrum Pulverturm


     

    Kontakt

    See You Logo

    Adresse Ringstraße 23 | 3500 Krems | Niederösterreich

    Telefon +43 (0)676 840 803 209

    Email office@seeyou-krems.at | team@seeyou-krems.at

    Team

    Dipl. Soz.päd. Dieter Pechatschek(Fachliche Leitung)

    Telefon +43 (0)676 840 803 209

     

    Mag. (FH) Christina Schweiger (Vertretung der fachlichen Leitung)

    Telefon +43 (0)676 840 803 203

     

    Yvonne Zwirchmayr, BA

    Telefon +43 (0)676 840 803 205

    Mag. (FH) Alice Grubich

    Telefon +43 (0)676 840 803 202

     

    Neuigkeiten aus unseren Einrichtungen →

    Jugend im Park 2017

    Am 20. Juni findet wieder unser "Jugend im Park" Vereins-Festival statt. Wir freuen uns über Euer Kommen!