Information - Beratung - Unterstützung - Begleitung

LEA - lebensweltorientierte Familienarbeit zur Gesundheitsförderung von Kleinkindern

Kindergärten sind oft die erste Institution, die umfassende Einblicke zu Gesundheitsdeterminanten in Familien erhält. Gleichzeitig sind präventive und unterstützende Angebote der Gesundheits- und Sozialeinrichtungen besonders für vulnerable Gruppen schwer erreichbar. So wird häufig erst bei manifesten Erkrankungen oder in akuten Krisensituationen gehandelt.  

Ziel ist es, durch eine verschränkte Arbeitsweise im Kindergarten Familien in belastenden Lebenssituationen frühzeitig und systematisch zu erkennen und eine gesundheitliche Chancengerechtigkeit der Kinder zu fördern. Niederschwellige Angebote, Begleitung im Lebensalltag sowie Schnittstellenmanagement sollen Eltern in ihren Ressourcen und Kompetenzen nachhaltig stärken.

Zielgruppe des Projektes sind Eltern und Erziehungsberechtigte mit Kindern im Alter von 2 bis 7 Jahren in vulnerablen Lebenssituationen. Darüber hinaus zählen Fachkräfte der Kindergärten, Gesundheits- und Sozialeinrichtungen sowie Freizeitinstitutionen, Behörden, Politik und Medien zur Dialoggruppe.

Die Aktivitäten reichen von Beziehungsaufbau in Kindergärten und an Spielplätzen über Begleitung unmittelbar in den Familien bis hin zu partizipativen Elterncafes, Schnittstellenarbeit und Bewusstseinsbildung.

Ausgehend von dem 4jährigen Pilotprojekt NESAK und Erfahrungen aus weiteren Projekten im deutschsprachigen Raum werden Methoden in sektorübergreifender Zusammenarbeit weiterentwickelt.

 

Arbeitsschwerpunkte

  • niederschwellige Beziehungsarbeit und Vertrauensaufbau durch kontinuierliche Anwesenheit in den Bildungseinrichtungen, auf Spielplätzen: aufmerksame Präsenz, Unverbindlichkeit zulassen, Freiwilligkeit, Verschwiegenheit
  • Information und Beratung: Universalansprechpartner für jegliche Themen der Eltern
  • Begleitung und Unterstützung: Problemlagen erfassen, Problembewusstsein erarbeiten, Lösungsstrategien entwickeln, Ressourcen sichtbar und soziale sowie strukturelle Hilfestellungen nutzbar machen [z.B. gemeinsames Gestalten von Tagesabläufen, Familienritualen, Erweitern von Erziehungskompetenzen, Erarbeiten von Haushaltsplänen, Konfliktregelung, Organisation von Unterstützungsleistungen, Andocken an (Hilfs-)Angebote]
  • Schnittstellenarbeit und Case Management: Helfersysteme koordinieren, aufeinander abstimmen, Helfer*innenkonferenzen bzw. fehlende Hilfeleistungen installieren

Team

  • DSA Manuela Leoni-Schindlegger 0676/840803204: Fachliche Leitung LEA und Geschäftsführung Verein Impulse Krems
  • Mag. (FH) Alice Grubich 0676/840803202: Ansprechperson für Kindergärten in Lerchenfeld und Weinzierl 
  • Dipl. Soz. Päd. Stefanie Putzgruber 0676/840803221: Ansprechperson für Kindergärten in der Altstadt 

Kontakt per Mail: lea@impulse-krems.at

Anlaufstelle in der Ringstraße 30, 3500 Krems

 

 

Das Projekt wird gefördert von