Lebensweltorientierte Gesundheitsförderung

Pilotprojekt zur Stabilisierung des Therapieerfolges in der Kinder- und Jugendstation des Universitätsklinikums Krems

Bildung, Einkommen oder Herkunft sind wesentliche Einflussfaktoren für physische und psychische Gesundheit. Vorhandene Hilfestellungen und Versorgungsleistungen sind nicht für alle Bevölkerungsgruppen gleich verfügbar bzw. erreichbar. Gleichzeitig sind immer mehr Kinder und Familien von multiplen Problemlagen betroffen. 

Junge Patient*innen mit psychosomatischen und chronischen Erkrankungen sehen sich häufig mit der Herausforderung konfrontiert, dass sie während einer stationären Unterbringung im Krankenhaus zwar einen guten Genesungserfolg erzielen, dieser aber nicht nachhaltig in der häuslichen Umgebung gefestigt werden kann. So ist es Ziel des Pilotprojektes, eine ganzheitliche Nachversorgung der Kinder und Jugendlichen im gewohnten Umfeld zu Hause zu installieren und mit Einbeziehung des gesamten Familiensystems eine anhaltende Gesundheitsförderung zu forcieren. 

Ein begleiteter Anschluss an ambulante medizinische Maßnahmen, die Eröffnung von Zugängen zu weiteren notwendigen Hilfsangeboten sowie deren Abstimmung stehen dabei genauso im Vordergrund wie die Förderung von Compliance, individuelle Stärkung der Gesundheitskompetenzen und des eigenverantwortlichen Handelns sowie die Schaffung gesundheitsfördernder Rahmenbedingungen im Lebensalltag der jungen Patient*innen. 

Basis des Projektes sind Freiwilligkeit, vertrauensvolle Beziehungen, niederschwellige und aufsuchende Angebote der Sozialarbeiter*innen sowie Methoden der Schnittstellenarbeit und Casemanagement.

Team

 

 

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